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Aus Perspektiventage

Version vom 17:27, 1. Okt. 2008 von Koinonikos (Diskussion | Beiträge)
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News 27.08.2008: die nächsten Perspektiventage stehen vor der Tür: 2. bis 5. Oktober 2008 in Hamburg


Universität Hamburg,
 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ehemals HWP (Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik),   
 Von-Melle-Park 9, 20146 Hamburg


"Spektrenübergreifende Perspektiventage In Bewegung bleiben!"

Der Widerstand gegen den G8-Gipfel hat Viele und Vieles bewegt. Um die Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln fanden im Januar 2008 überregionale Perspektiventage in Berlin statt. 500 ganz unterschiedliche Menschen kamen zusammen, tauschten sich aus und schmiedeten Pläne.

In der Zwischenzeit ist viel passiert: Kämpfe gegen Privatisierung (u.a. die Erfolge von Mediaspree versenken), Arbeiter_innenkämpfe, Freiraumtage, Mayday, Kommunegründungsprojekte, ... und nicht zu vergessen die Mobilisierungen zu den Aktionscamps: Antirassismus- und Klima- in Hamburg, Antimilitarismus- in Büchel und die Proteste gegen das Bombodrom.

Die zweiten Perspektiventage sollen diesbezüglich auch wieder Zeit für Auswertung bieten. Was ist gelaufen und wie war es? Doch nicht nur Auswertung, sondern auch Grundsätzliches: Platz sich über Sprektren- und Bewegungsgrenzen hinweg zu streiten, zu kritisieren, Analysen zu formulieren und vor allem Neues anzugehen.

Es wird wieder einen offenen Raum geben, wo alle ihre Ideen und Vorhaben einbringen können. Verschiedene große Mobilisierungen haben sich da bereits angekündigt, bzw. wurden angefragt:

60 Jahre Nato in Straßbourg, Klimagipfel in Kopenhagen, G8 in Italien, Sozialproteste, Sozialforen, Arbeitskämpfe, Anti-Castor, Anti-Repression, Prekarisierung, Kampf gegen Privatisierung ....

Wir sind gespannt auf weitere Ideen, bitte mail uns, wenn ihr einzelne Themen einbringen wollt, bzw. mit vorbereiten wollt. Wir freuen uns über einen regen Austausch!

kontakt@perspektiventage.de

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Ablaufplan Perspektiventage 2.0

Ankündigungen einzelner Mobilisierungen/Inhalte:

Inhaltsverzeichnis


Mobilisierung zum G8 in Italien (Juni/Juli 2009)

Jedes Jahr das gleiche Spiel, die 8 „Mächtigste“ Regierungschefs der „westlichen“ Staaten treffen sich um wieder den Versuch zu starten uns das Bild „der Bemühung für die Lösungen der Probleme der Welt“ zu verkaufen. Die Mobilisierung in Heiligendamm gegen sie war eine sehr wichtige Erfahrung um gemeinsam Aktionen und Ziele zu entwickeln. Im Nachhinein wurden schon einmal überregionale und einmal regionale Perspektiventagen durchgeführt, um diesen Prozess der gemeinsamen Aktionen voranzutreiben. Während dieses zweiten überregionalen und spektrenübergreifenden Treffens wollen wir uns gerne mit vielen von euch Gedanken machen, wie wir die Bewegung in Italien gegen das G8 Treffen dort unterstützen können. Die Mobilisierung in Italien 2009 steht unter einem ganz besondern Stern. An dieser Mobilisierung werden viele Dinge gemessen: wie steht die Bewegung Italien unter Berlusconi und die erste nach Genua aus? Die Repressionen der Regierung, der Polizei und des Militärs in Italien lässt keine Zweifeln daran, dass dies für uns keine einfache Situation wird. Aus der Erfahrung der diesjährigen G8 Proteste in Japan sollen auch gelernt werden. Wie schaffen wir es die Bewegung vor Ort zu begleiten und ein Teil davon zu werden? Wie können wir Internatinationalismus produktiv vorantreiben?

Mobilisierung zum Klimagipfel in Kopenhagen (Dez.2009)

Im Jahr 2009 soll in Kopenhagen das Kyoto Nachfolgeprotokoll verabschiedet werden. Vom 13-14. September fand in Kopenhagen das erste Vorbereitungstreffen zu möglichen Gegenaktivitäten zu diesem Event statt. Eine Systemkritische Position zum hegemonialen Klimadiskurs zu finden war auch das Ziel bei dem ersten deutschen Klimacamp in Hamburg. Und auch in Kopenhagen waren die Stimmen, die den Klimawandel nicht nur als ökologisches Problem sehen, stark zu hören. Die sozialen Folgen des Klimawandels und vor allem dessen Ursachen zu benennen war ein wichtiges Thema. Wir werden vom Treffen in Kopenhagen berichten, darüber reden was in Kopenhagen möglich sein könnte und über weitere Schritte in Richtung Kopenhagen 2009 beraten. Neben all dem soll in diesem Workshop aber auch Platz sein nach dem "Warum Kopenhagen" zu fragen

Mobilisierung nach Strasbourg-Kehl zum 60. NATO-Gipfel

Anfang April 2009 soll beiderseits des Rheins, in Strasbourg und Kehl, der 60. NATO-Gipfel stattfinden. Das Jubiläum wird gemeinsam von der deutschen und französischen Regierung vorbereitet. Seit Bekanntwerden des Austragungsortes ist viel Bewegung in die Protestszene gekommen: Gruppen aus dem antimilitaristischen Spektrum, rund um die Bundeskoordination Internationalismus sowie die Friedensbewegung wollen eine breite Mobilisierung auf die Beine stellen. Auch in der Region rund um Strasbourg hat es bereits einige lokale Treffen gegeben. Während die Friedensbewegung die Mobilisierung am liebsten rund um den Afghanistan-Krieg aufziehen möchte, sehen linke und linksradikale Gruppen die Notwendigkeit einer weitergehenden Auseinandersetzung mit allen Phänomenen der sog. „Globalen Sicherheitsarchitektur“, in der auch die NATO eingegliedert ist. Auf den Perspektiventagen wird es einige Veranstaltungen rund um die NATO und die Proteste dagegen geben. Wir wollen versuchen, der Breite der Bewegung Rechnung zu tragen und laden hiermit alle Spektren ein, die bisher in die Protest-Vorbereitung involviert sind. Eine gemeinsame Mobilisierung gelingt nur in einer gemeinsamen Vorbereitung. Daher wollen wir den unterschiedlichen Planungen Raum geben und ausloten, an welchen Punkten wir unsere Kräfte bündeln können. six hills berlin und gipfelsoli und weitere ...


Lokale Sozialforen im globalen Sozialforumsprozess – eine aktuelle Frage?

Die 2. Perspektiventage finden nach diversen politischen Sommer-Camps und dem 5. Europäischen Sozialforum statt. In Deutschland haben sich Lokale Sozialforen bei ihrer Vorbereitung und Veranstaltung nicht recht hervorgetan. Ist das in anderen Ländern anders? Beweisen unsere Erfahrungen eher die Überflüssigkeit oder das Scheitern Lokaler Sozialforen – zumindest in Deutschland - oder? Ist es angesichts der Tatsachen nicht sinnvoller, die Idee Lokaler Sozialforen aufzugeben statt weiter über sie zu reden? Oder wäre neu zu überlegen, wie Sozialforumsprozesse lokal befördert werden können? – vorausgesetzt das wird als für linke Politik unverzichtbar(?) angesehen. Inwiefern interessiert hierbei das Vorhaben „3. Sozialforum in Deutschland 2009 im Wendland?“. Wieder eine „Kopfgeburt“? Nach ihrem Diskussionsangebot zu den 1. Perspektiventagen suchen Andrea Plöger, Axel Strasser und Judith Dellheim dazu das Gespräch.

Antimilitarismus – Bombodrom

Das Camp auf dem Bombodromgelände im Juli 2008 war nach allgemeiner Einschätzung ein großer Erfolg. Die drei Tage Besetzung konnten trotz Räumungsandrohung durchgehalten werden. Gute antimilitaristische Aktionen und Diskussionen, sowie Aktivitäten gegen Genfeldversuche, bei denen es um den Komplex Hunger, Krieg, Gentechnologie ging, rundeten die Besetzung ab. „Wir können gewinnen“, heißt ein Fazit – aber nur, wenn wir mit der notwendigen Ernsthaftigkeit weitermachen. Das Signal in Richtung Politik und Bundeswehr: „Wir gehen im Ernstfall drauf – auf den Bombenabwurfplatz!“ (Der Doppelsinn des ersten Teilsatzes ist uns bewußt.), macht nur Sinn im Zusammenhang mit dem Ausbau unserer kollektiven Entschlossenheit. Verschiedene antimilitaristische Initiativen aus diversen Regionen agierten als autonome und friedensbewegte Gruppierungen zusammen, eine neue Entwicklung für den regionalen Widerstand. Die Aufgabe bleibt: Wie gehen wir respektvoll und sensibel mit den Bedürfnissen und Anliegen der örtlichen Bevölkerung um, ohne uns selbst zu verleugnen? Das Bombodrom sehen wir als Kristallisationspunkt, um die zunehmend militarisierte Innen- und Außenpolitik theoretisch und praktisch zu kritisieren, und um die Inbetriebnahme wichtiger Infrastruktur zur Kriegsvorbereitung und -führung tatsächlich zu behindern. Daran möchten wir weiterdiskutieren, uns weiter vorbereiten - ernsthaft. g8andwar

Erwerbslosen- und Sozialproteste

Bündnisplattform "Hartz IV - vorsätzliche Kürzungen bei Schulkindern!" (www.kinderarmut-durch-hartz4.de)

Seit vielen Jahren gelingt den Arbeitgebern und ihren Erfüllungsgehilfen in Parlament, Justiz und Medien europaweit ein kontinuierlicher Abbau von sozialen Sicherheiten, ob mit oder ohne Erwerbstätigkeit. Ein sehr breites Bündnis der Erwerbslosen- und Sozialproteste, vieler Gewerkschaftsgliederungen und auch - beginnend von unteren Ebenen – der Sozialverbände hat das Ziel, durch vereinten Einsatz einen Schritt hin zu mehr ausgezahlter Leistung für Erwerbslose zu erstreiten. Das Detail, an dem das Bündnis angreift: Die vorsätzlichen, unbegründeten und willkürlichen Regelsatzkürzungen, die mit der Einführung von Hartz IV bei Kindern ab dem Schulalter vorgenommen worden sind, müssen sofort zurück genommen werden. Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Sozialabbau und Lohndumping. In diesem Workshop soll über die grundsätzlichen Gedanken der laufenden Kampagne, mögliche Fallstricke usw. gesprochen werden. Bündnis gegen Kinderarmut durch Hartz IV

Sabotage & Co ? Arbeitskämpfe mit Strategie und Spaß

Arbeitsplatzabbau und Lohnsenkungen erzeugen Ohnmacht bei einer Gewerkschaftsbürokratie, die (noch?) gefangen ist in der Ideologie der Sozialpartnerschaft und des Wettbewerbskorporatismus. Wie sich wehren, wenn man dem Gegner nicht wehtun will? Streiks finden nur noch statt, um die Mitgliedschaft symbolisch zu befriedigen, um das Elend gerechter zu verteilen oder um Sozialpläne zu „erkämpfen“. Erlebte Ohnmacht und Erpressbarkeit erzeugen allerdings durchaus Wut, diese wird aber vor allem individualisiert erlebt und ausagiert - als (individuelle) Sabotage: verlangsamte Arbeit, Streichen von Eigeninitiative, von Ideen oder von leidenschaftlichem Einsatz, Unterlassen, Pseudoarbeiten oder Krankfeiern, Whistleblowing und Defaming - auch Kommunikation kann Sabotage sein. Ob dieser Widerstand der persönlichen Gesundheit gilt und/oder sich an der Grenze zur strategischen/politischen Sabotage bewegt, hängt von vielen Faktoren ab. Aktiv und auch bewusst als Arbeitskampfmaßnahme verstanden, meint Sabotage z. B. Langsamarbeiten oder Verursachung von Fehlern, die Beschädigung von Arbeitsmitteln und Waren oder der Entzug von Energie. Für solche kollektiven, strategischen Arbeitskampfmaßnahmen der Sabotage gibt es durchaus viele geschichtliche Beispiele. Sabotage als strategisches, kollektives Arbeitskampfmittel beruht allerdings auf anspruchsvolleren Voraussetzungen, als es individuelle Rache am Arbeitsplatz oder traditionelle Arbeitskampfformen tun und zumindest in Deutschland setzt Sabotage als Arbeitskampfmittel die Selbstermächtigung der ArbeiterInnen gegen die Macht der Gewerkschaftsbürokratie voraus.

JOUR FIXE GEWERKSCHAFTSLINKE HAMBURG UNSERE DEVISE: DIE UNTERSTÜTZUNG EIGENSTÄNDIGER KÄMPFE!

Wir sind ein Forum für Gewerkschaftsmitglieder, Ausgetretene und Nichtmitglieder.

Wir wenden uns an Beschäftigte, prekär Beschäftigte, MigrantInnen, Erwerbslose und RentnerInnen.

Wir sind Treffpunkt für alle, die Widerstand leisten wollen gegen Lohnkürzungen und Sozialabbau! Und für die, die Kritik haben an den herrschenden Parteien und am System, das diese Zustände hervorbringt und an Gewerkschaftsführungen, die die Agenda 2010 gebilligt haben und die die kriegerische Außenpolitik unterstützen.

Uns wird von allen Seiten eingeredet: There is no alternative, es gibt keine Alternative (zum bestehenden System). Mit dieser Propaganda sollen wir dumm im Kopf und damit wehrlos gemacht werden. Für uns jedoch gibt es eine Alternative zum Neoliberalismus!

Die Angriffe gegen uns werden in jeder Tarifrunde, in jedem Streik schärfer. Die Schraube wird jedes Jahr auch im Sozialbereich (Kranke, RentnerInnen, Erwerbslose) weiter angedreht. Was tun? Nicht hoffen auf bessere Zeiten! Wir diskutieren alle wichtigen Themen, die uns angehen – denn Diskussion ist die Voraussetzung für Veränderung. Wir diskutieren über die Situation, in der wir leben und über unsere Zukunft. Dadurch sind wir informierter als wir es als Vereinzelte bisher waren.

Aber das reicht nicht: Wir mischen uns ein bei Streiks, bei Widerstand gegen Sozialabbau und Arbeitsplatzvernichtung. Zum Beispiel haben wir die Streiks in den Hamburger Krankenhäusern, bei Gate Gourmet, Düsseldorf (ein halbjähriger Streik!) und die viermonatige Besetzung der Fahrradfabrik Bike Systems in Nordhausen unterstützt. Aktivisten von Gate Gourmet, Bosch-Siemens (Berlin), Bike Systems und Eisenbahner der GDL aus Berlin berichteten auf unseren Treffen. Authentische Berichte sind uns wichtig! Wir arbeiten überregional mit Gruppen zusammen, die ähnlich wie wir die betrieblichen und sozialen Kämpfe untertützen.

Die Gewerkschaftsführungen schließen Bündnisse für Arbeit, in denen Standortdenken und die Ideologie einer Wettbewerbsfähigeit der Betriebe festgeschrieben werden. Aber wer auf dem Boden der Sozialpartnerschaft steht, hat sich unfähig gemacht, sich zu behaupten! Wer so denkt, muß auch für die Bundeswehreinsätze weltweit sein. Wir stellen stattdessen das Lohnsystem als Ganzes in Frage! Die arbeitenden Menschen müssen die Eigentümer ihrer Arbeitsmittel werden. Die Kämpfe in den Betrieben werden zunehmen. Wir unterstützen dabei die Eigenständigkeit der Belegschaften. Deshalb unsere Losung: Selbstermächtigung und Streikrecht für die Belegschaften! (Bisher dürfen nur die Gewerkschaften in Tarifangelegenheiten streiken).

Was ist unser Jour Fixe? Wir treffen uns monatlich (i.d.R. Erster Mittwoch im Monat) zu einem aktuellen gewerkschaftspolitischenThema. Wir wollen eine Plattform für Widerstand werden. Es gibt keine formale Mitgliedschaft und keinen Beitrag. Wir sind parteiisch und politisch – aber nicht parteipolitisch. Eine Vorbereitungsgruppe bereitet die Veranstaltungen vor.

Wir gehören zur (bundesweiten) Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken. Siehe www.labournet.de unter „Gewerkschaftslinke“.

Kontakt: info AT linkstermine.org


Vorbereitungstreffen für den im Winter geplanten Kongress "Zukunft der Antirepression"

Auf dem gleichnamigen Workshop beim diesjährigen Bundeskongress Internationalismus gab es die Idee, am Anfang kommenden Jahres einen Kongress zu eben diesem Thema zu machen. Es soll kritisch hinterfragt werden, inwieweit die bisherigen, klassischen Antirep-Strukturen, ausreichend sind, auf geänderte Polizeistrategien insbes. bei Großveranstaltungen (z. B. Prävention durch Platzverweise und Masseningewahrsamnahmen anstatt Strafverfolgung) adäquat zu reagieren. Wie kann ein bundesweites Forum geschaffen werden, auf dem zukünftige Strategien gegen Antirepression diskutiert werden, nicht nur, aber evtl. auch z. B. über kreative Formen des Umgangs mit Repression. Und wie schaffen wir es, davon wegzukommen, dass Antirepstrukturen lediglich Dienstleister der AktivistInnen sind. Das Treffen auf den Perspektiventagen soll dazu dienen den Kongress vorzubereiten. Es wäre schön, wenn sich Leute bis dahin schon mal überlegen, ob es nicht möglich ist, daß der Kongress in ihrer Heimatstadt ausgerichtet werden kann. Wir rechnen mit gut 100 TeilnehmerInnen. Der Kongress soll mindestens 3 Tage dauern. Und der Ort soll zentral erreichbar in Deutschland liegen. Vorbereitungsgruppe /Rote Hilfe/Prozessbeobachtungsgruppe Rostock

Klimacamp – Klimabewegung: Eintagsfliege oder Startschuss?

Nun ist es vorbei, dass erste Klimacamp in Teutschland. 10 Tage campten Aktivist_innen vom 15.- 24.Aug in Hamburg. Wirbelten die Stadt auf und setzten Vattenfall & Co und den scharz-grünen Senat unter Druck. Versuchten mit Kompostklos und Solarpanelen ein anderes, ökologischeres Leben. Die Woche war aktionsreich von Antiatom bis zu Protesten gegen Bioölkonzerne, undemokratische Staudammprojekte und dem Angriff auf die Verwertungskette Industrielle Landwirtschaft – Supermarktdiscounter. Es wurde auch viel diskutiert und verschiedenste Themenfelder zu sozialer Ökologie bearbeitet. Am Ende fehlte jedoch die Zeit für die Frage: Wie weiter? Da es sich bekanntlich mit zeitlichem Abstand besser reflektiert. Möchten wir alle einladen auf den Perspektiventagen die Frage nach einer weiterführenden Klimabewegung zu diskutieren. Wollen und brauchen wir so eine Bewegung? Ist es nicht etwas hochgestapelt nach einem Camp nun gleich von einer Bewegung zu sprechen? Bezeichnet die Benennung „Klimabewegung“ überhaupt das was wir meinen und wollen? six hills berlin und weitere ...


Dokumentation und Vernetzungseiten der ersten Perspektiventage vom 17. - 20.01.2008 in Berlin

Dokumentation und Vernetzungseiten der ersten Perspektiventage vom 17. - 20.01.2008 in Berlin

Themen verbinden: Zugriff auf die Körper via Gesundheitspolitik

Hat jemand Zeit und Lust, einen Workshop zum Thema "Zugriff auf die Körper via Gesundheitspolitik" mit mir vorzubereiten?

Ich denke da an Themen, die kaum vorkommen und kaum politisiert werden, z.B. dass die Anti-Adipositas-Kampagnen Kinder gefährden oder die Präventionspläne das Recht auf körperliche Unversehrtheit in Frage stellen.

mj AT ungesundleben.org

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